Chronik

Von der Gründung bis gestern

 

1905

 

Gründung als „Turnverein Germania“

Geräteausstattung mit Reck, Barren, Seitpferd, Sprungbrett und Matten.

1913

Erster Turnwettkampf vor der Feldscheune „Auf der neuen Wiese“.

Anschließend Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg.

1919

Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit und Gründung einer Leichtathletik-Abteilung.

1920

Teilnahme am Bezirksturnfest in Sachsenhagen.

Hin- und Rückfahrt mit geschmückten Leiterwagen.

1921

Gastgeber für das erste Gauturnfest in der Nachkriegszeit.

300 Wettkämpfer kamen nach Apelern.

Herausgabe einer Festschrift mit folgendem einleitenden Gedicht sowie eigens komponiertem Musikstück für Keulenschwinger.

 

 

„Die Turner aus des Deisters grünen Auen

und aus dem waldgekrönten Süntelland,

zu vielen Hunderten sind sie zu schauen,

hier bei der Heerschau an des Deisters Rand.

Frisch-fromm-fröhlich-frei folgt jeder seine Fahne,

die nicht zum Truge führt im eigenen Glanz.

Nein, ernstes Ringen gilt´s auf grünem Plane

beim Kampf um den Schlichten Eichenkranz“ 

 

 

1923

Bezirksturnwart August Knief aus Apelern verstarb im Alter von 29 Jahren an den Folgen eines Kriegsleidens.

Einschränkung der Vereinstätigkeit für längere Zeit.

1939 – 1945

In den Kriegsjahren war das Vereinsleben zum Erliegen gekommen.

03.01.1946

Wiedergründung des Turnvereins unter der Bezeichnung „Turn- und Sportverein Germania Apelern“ (Vorsitzender: Gustav Köneke).

In den Folgejahren (bis heute) wurden zu Vorsitzenden gewählt: August Wehking, Willi Knief, Heinrich Helle, Heinrich Tennhagen, Alfred Matschke, Ernst Söffker, Hermann Bake, Hans-Joachim Lober, Wolfgang Böger und Werner Meyer (kommissarisch), Gerd Kölling, Kurt Wille, Karl-Heinz Holk, Heiko Struckmeier, Cord Becker, Thorsten Nörenberg.  

16.01.1946

Wiederaufnahme des Geräteturnens auf dem „Görlingschen Saal“ (heute: „Zum Alten Friederich“).

27.01.1946

Gründung einer Herrenfußball- und Jugendfußballmannschaft.

1:0-Sieg der Herrenfußballer im ersten Punktspiel in Lauenau.

1:1-Unentschieden der Jugendfußballer im ersten Punktspiel ebenfalls in Lauenau.

10.07.1946

Durch den Zuzug vieler Flüchtlinge konnte eine Knabenmannschaft gemeldet werden.

Juni 1950

Das 45-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einem Fußballturnier, einem Turnwettkampf, einem Leichtathletikwettkampf sowie einem Zeltfest gefeiert.

1955

Gründung einer Tischtennissparte.

1958

Aufstieg der Fußballer in die Bezirksklasse.

Zwischenzeitlich waren die Spielplätze von der Wiese „Auf den Kämpfen“ bei der früheren Gärtnerei Kehne am Riesbach, dem Platz „Auf der neuen Wiese“ hinter der ehemaligen Molkerei und an der Autobahn „Im Wiehe“ mehrfach umgezogen.

1961

Die Gemeinde Apelern stellt das heutige Sportgelände an der Lyhrener Straße zur Errichtung eines Sportzentrums zur Verfügung.

1965

Mit Unterstützung der örtlichen Vereine und rechtzeitig zum 60-jährigen Vereinsjubiläums konnte das Sportheim eingeweiht werden.

Der Bau einer Flutlichtanlage ermöglichte Training und Spiele auch in der Herbst- und Winterzeit.

1965

Mit Unterstützung der örtlichen Vereine und rechtzeitig zum 60-jährigen Vereinsjubiläums konnte das Sportheim eingeweiht werden.

Der Bau einer Flutlichtanlage ermöglichte Training und Spiele auch in der Herbst- und Winterzeit.

1973/74

Erneuerung der Flutlichtanlage.

1974

Die Errichtung einer Sport- und Mehrzweckhalle durch die Gemeinde Apelern komplettiert das Sportzentrum.

Dieses ermöglichte die Gründung bzw. Reaktivierung weiterer Sparten wie Herren-Bewegungsspiele, Damen-Gymnastik, Kinderturnen sowie Tischtennis.

1975

70-jähriges Vereinsjubiläum mit Festakt und Sportwoche.

Im Laufe des Jahres konnte das 365. Mitglied aufgenommen werden.

1977

Gründung der Ju-Jutsu-Sparte durch Willi Alfers.

1978

Bau einer Aschenbahn mit Sprunggrube.

1979

Gründung einer Ju-Jutsu-Jugendabteilung.

Gründung einer Damen-Fußballmannschaft.

1981

Vergrößerung des Sportheims.

Im gleichen Zeitraum konnten im Jugendfußball von der F- bis A-Jugend alle Staffeln belegt werden.

1983

Nach einer „Durststrecke“ stetiger Aufstieg des Herren-Fußballbereichs.

Erweiterung der Flutlichtanlage.

Reaktivierung der Leichtathletik-Abteilung.

1986

Gründung des Fußball-Fördervereins.

Rückzug der Damen-Fußballmannschaft vom  Spielbetrieb.

Anbau verschiedener Funktionsräume am Sportheim.

1987 – 2001

Zu Pfingsten wurde jedes Jahr für Kinder und Jugendliche aller Sparten ein Zeltlager ausgerichtet.

1987

Ausrichtung eines Sportlerballs im Hotel „Zum Alten Friedrich“.

1988

Aufnahme des 600. Mitglieds.

1991

Errichtung eines Zwischenbaus in Eigenleistung zwischen Sportheim und Turnhallenanbau.

Erstellung eines Trainingsplatzes (B-Platz) für die Fußballsparte.

1994

Da sich kein Vorsitzender fand drohte dem Verein die Auflösung. Der Vorstand führte die Geschäfte noch zwei Monate kommisarich weiter. Auf einer 2. Versammlung erklärte sich Karl-Heinz Holk bereit, den Vorsitz zu übernehmen.

Bau einer Grillhütte und Verklinkerung des Sportheims in Eigenleistung.

Gründung einer Badminton-Sparte.

1995

Zum 90. Vereinsjubiläum wurde ein großes Zeltfest ausgerichtet.

1996

Im Außenbereich wurde eine Tischtennisplatte aus Beton aufgestellt, die von der Dorfjugend jederzeit genutzt werden kann.

Für den B-Platz wurden Flutlichtstrahler angeschafft.

1998

Aufforstung einer Wallanlage zum neuen Baugebiet in Eigenleistung.

Durch den Weggang der Übungsleiterin Auflösung der Badminton-Sparte.

1999

Aufnahme des 800. Mitglieds.

Die WC-Anlagen im Sportheim sowie der Jugendraum wurden saniert. 

Rückgang und vorläufiges Ende des Herrenfußballs in der 2. Kreisklasse.

Nachhaltige Förderung des Jugendfußball-Bereiches.

2000

Grün-Weiße Ballnacht im Hotel „Zum Alten Friedrich“

Die reaktivierte Herrenfußball-Mannschaft steigt in die 1. Kreisklasse auf.

Ausstattung des TuS-Büros mit einer EDV-Anlage für eine komfortable Comuter-Buchführung.

Installation einer vereinseigenen Homepage.

2001

Für seine umweltverträglichen Maßnahmen wurde der TuS mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet, die in der Arena „Auf Schalke“ überreicht wurde.

Fußball-Jugendtore sowie ein Aufsitzrasenmäher wurden angeschafft.

2002

Reaktivierung der Tischtennissparte (die zwischenzeitlich wieder aufgelöst wurde).

Nochmalige Verleihung der „Blauen Flagge.

Erneuerung am Zaun zum B-Platz.

2003

Gründung einer Gesundheitssportabteilung für Senioren ab 60.

Gründung von Aerobic- und Stepaerobic-Gruppen sowie einer Aerobic-Showgruppe.

Reaktivierung von Damen- und Mädchen-Fußball.

Gründung einer Alt-Senioren-Fußballmannschaft.

2004

Ernennung zum DFB-Stützpunkt des Kreises Schaumburg für ausgewählte Jugendspieler.

Aufnahme des Karnevalistischen Tanzsports in den Verein.

Renovierung der Zuschauertribüne.

2005

Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen mit vielen Ehrengästen aus Sport und Politik. Laudatio durch den Ehrenvorsitzenden des Kreissportbundes Friedrich Meier.

Aufnahme der Sparte „Historische Kampfkunst“ (die 2014 den Verein wechselte).

Fortsetzung folgt.